SICHERHEIT · VERBINDUNG · VERÄNDERUNG

Traumatherapie in Berlin – wenn Vergangenes heute noch spürbar ist

Manchmal liegt das, was uns heute belastet, lange zurück. Und doch zeigt es sich im Hier und Jetzt – in Beziehungen, im Körper, in unseren Gefühlen oder in Situationen, die sich immer wieder ähnlich anfühlen. In meiner Praxis für Traumatherapie in Berlin begleite ich Menschen dabei, diese Zusammenhänge behutsam zu verstehen und neue Erfahrungen von Sicherheit und Selbstwirksamkeit zu ermöglichen.

Was ist Traumatherapie?

Traumatherapie ist eine Form der psychotherapeutischen Begleitung, die dabei unterstützt, belastende oder traumatische Erfahrungen zu verarbeiten und ihre Auswirkungen auf das heutige Erleben zu verändern. Solche Erfahrungen können einzelne Ereignisse sein – oder über längere Zeit entstanden sein, etwa durch emotionale Vernachlässigung, unsichere Bindungserfahrungen oder wiederkehrende Überforderung.

Dabei geht es nicht darum, Erlebtes immer wieder im Detail zu erzählen. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage, wie frühere Erfahrungen heute noch spürbar sind – in Gefühlen, Körperempfindungen, Beziehungen oder wiederkehrenden Reaktionsmustern.In der traumatherapeutischen Arbeit können diese Reaktionen behutsam wahrgenommen und reguliert werden. So kann das Nervensystem nach und nach lernen, Anspannung besser zu regulieren und neue Erfahrungen von Sicherheit zu machen. Der eigene Handlungsspielraum kann dadurch wieder größer werden.

Eine traumasensible Begleitung schafft dafür einen geschützten Rahmen. Sie orientiert sich an deinem individuellen Tempo und daran, was sich für dich und deinen Körper im jeweiligen Moment stimmig und sicher anfühlt.

TRAUMA ZEIGT SICH NICHT NUR IN ERINNERUNGEN.

Unverarbeitete Erfahrungen können sich auf vielfältige Weise im heutigen Leben zeigen – oft, ohne dass der ursprüngliche Zusammenhang bewusst ist.

ÄNGSTE & INNERE UNRUHE

Ein Gefühl ständiger Anspannung, innere Unruhe oder Ängste, die sich nicht immer eindeutig erklären lassen.

WIEDERKEHRENDE MUSTER

Bestimmte Situationen, Konflikte oder Reaktionen scheinen sich zu wiederholen – obwohl du dir eigentlich etwas anderes wünschst.

NÄHE & BEZIEHUNGEN

Nähe kann sich gleichzeitig schön und schwierig anfühlen. Vielleicht entsteht schnell Unsicherheit, Rückzug oder die Angst, verlassen zu werden.

KÖRPER & ANSPANNUNG

Auch der Körper kann Erfahrungen weitertragen – etwa durch anhaltende Anspannung, Schmerzen, Erschöpfung oder das Gefühl, nur schwer zur Ruhe zu kommen.

WENN VERSTEHEN ALLEIN NICHT REICHT.

Traumatherapie setzt dort an, wo belastende Erfahrungen nicht nur verstanden, sondern auch auf körperlicher und emotionaler Ebene verarbeitet werden können.

In der Traumatherapie schauen wir deshalb nicht nur darauf, was du erlebt hast, sondern auch darauf, wie dein System heute darauf reagiert. Manche Reaktionen, die im Alltag belastend sind, können einmal wichtige Schutzfunktionen erfüllt haben.

Wenn wir beginnen, diese Reaktionen besser zu verstehen und körperlich wahrzunehmen, kann sich nach und nach mehr Wahlfreiheit entwickeln. Dabei geht es nicht darum, etwas zu erzwingen oder möglichst schnell „wegzumachen“. Entscheidend ist ein behutsames Vorgehen, das sich an deinem individuellen Tempo orientiert.

Sicherheit entsteht nicht durch Druck, sondern durch Erfahrungen, die sich tatsächlich sicher anfühlen.

WIE TRAUMATHERAPIE UNTERSTÜTZEN KANN

Es geht nicht darum, Vergangenes ungeschehen zu machen. Sondern darum, dass es dein Heute weniger bestimmt.
01 — WAHRNEHMEN

Wahrnehmen, was heute da ist.

Körperempfindungen, Gefühle und Reaktionen bewusst wahrnehmen – ohne sie sofort verändern oder bewerten zu müssen.

02 — Regulieren

Verstehen und regulieren.

Reaktionen besser verstehen und Möglichkeiten entwickeln, mit Anspannung, Überforderung oder innerer Unruhe umzugehen.

03 — Neue Erfahrung

Neue Erfahrungen ermöglichen.

Schritt für Schritt können neue Erfahrungen von Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Wahlfreiheit entstehen – und im Alltag zunehmend spürbar werden.

METHODEN & THERAPEUTISCHE ANSÄTZE

Unterschiedliche Zugänge – abgestimmt auf das, was du gerade brauchst.
01

Somatic Experiencing®

Somatic Experiencing® (SE) ist ein körperorientierter Ansatz zur Verarbeitung von Stress- und Traumafolgen. Im Mittelpunkt steht das autonome Nervensystem. Körperempfindungen, innere Reaktionen und vorhandene Ressourcen werden behutsam einbezogen, um Regulation zu unterstützen und wieder mehr Sicherheit im eigenen Erleben zu ermöglichen.

02

EMDR

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine traumatherapeutische Methode zur Verarbeitung belastender Erinnerungen und Erfahrungen. Durch bilaterale Stimulation – beispielsweise über Augenbewegungen – werden Verarbeitungsprozesse angeregt. Belastende Erfahrungen können dadurch neu eingeordnet und emotional entlastet werden.

03

Ego-State-
Arbeit

Die Ego-State-Arbeit bezieht unterschiedliche innere Anteile mit ihren Gefühlen, Bedürfnissen und Schutzstrategien in den therapeutischen Prozess ein. Diese Anteile können behutsam wahrgenommen und miteinander in Verbindung gebracht werden. So können innere Konflikte verständlicher werden und neue Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst entstehen.

WIE ICH DICH BEGLEITE

Mir ist wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem du dich mit dem zeigen kannst, was gerade da ist – ohne etwas leisten oder beschleunigen zu müssen.

In meiner Arbeit begegne ich dir nicht mit einem festen Ablauf, der für alle gleich ist. Wir schauen gemeinsam, was du mitbringst, was dich im Moment belastet und was du brauchst, um dich ausreichend sicher und orientiert zu fühlen.Dabei beziehen wir nicht nur Gedanken und Erinnerungen ein, sondern auch das, was sich im Körper und im Nervensystem zeigt. Manchmal bedeutet das, zunächst mehr Stabilität und Regulation zu entwickeln. Manchmal können wir uns behutsam Erfahrungen zuwenden, die bis heute nachwirken.Du und die Kapazität deines Nervensystems bestimmen dabei das Tempo. Veränderung soll nicht durch Druck entstehen, sondern aus einem zunehmenden Gefühl von Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Verbindung mit dir selbst.

"The slower you go - the faster you grow" Verena König

Ein erster schritt darf unkompliziert sein

SO KANN UNSERE ZUSAMMENARBEIT BEGINNEN

01

Kennenlernen

In einem kostenlosen 30-minütigen Telefonat können wir erste Fragen klären und schauen, ob eine Zusammenarbeit für dich passend sein könnte.

02

Erstgespräch

Im ersten Termin nehmen wir uns Zeit für dein Anliegen und dafür, was dich im Moment beschäftigt. Gemeinsam schauen wir, was du dir von der therapeutischen Begleitung wünschst, und was für dich gerade wichtig ist.

03

Weiterer Weg

Wenn es für dich stimmig ist, schauen wir gemeinsam, welcher Rahmen und welches Vorgehen zu deinem Anliegen passen. Die weitere Begleitung orientiert sich dabei an deinem individuellen Prozess und deinem Tempo.

Rahmen der Begleitung

90 Min. - 170 Euro

Mehr Raum für eine vertiefende therapeutische Sitzung.

60 MIN. - 120 Euro

Für Sitzungen in einem kompakten zeitlichen Rahmen.

30 Min. - Kostenlos

Unverbindliches telefonisches Kennenlernen.

Vor Ort

Praxis in Berlin Prenzlauer Berg
Kastanienallee 74

Online

Sitzungen auch online möglich

Dein erster Schritt

Du musst noch nicht wissen, wo du anfangen sollst.

Wenn du herausfinden möchtest, ob eine traumatherapeutische Begleitung für dich passend sein könnte, können wir uns zunächst ganz unverbindlich kennenlernen. In einem kostenlosen 30-minütigen Telefonat ist Raum für erste Fragen und einen kurzen Eindruck voneinander.

● Aktuell sind freie Therapieplätze verfügbar.